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»Lehren selbst nicht-fühlende Wesen den Dharma?», fragte einst ein Mönch den großen Lehrer Nanyang Huizhong. »Ja, auch nicht-fühlende Wesen lehren vehement und unablässig«, antwortete Nanyang Huizhong dem Mönch auf seine Frage. »Warum kann ich sie denn dann nicht hören?«, fragte der Mönch weiter. »Hindere nicht das, was sie hört«, antwortet Nanyang.
Zen-Koan |
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Jiddu Krishnamurti - Über Meditation
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 | Scobel 08.11.2025 12:561762602989 |
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Thema von Wu im Forum Religiöses |
Um den Lebensatem zu nähren, wache in Stille; Um den Geist zu zähmen, handle mit Nicht-Handeln. Sei dir des Ursprungs von Bewegung und Stille bewusst; Es gibt keine Arbeit zu tun, geschweige denn jemanden zu suchen.
Das Wahre und Beständige muss auf Phänomene reagieren; Wenn du auf Phänomene reagierst, musst du ungetrübt sein. Wenn du nicht verwirrt bist, stabilisiert sich die Natur von selbst; Wenn sich die Natur stabilisiert, kehrt die Energie von selbst zurück. Wenn die Energie zurückkehrt, kristallisiert sich das Elixier von selbst; Im Topf verbinden sich die Trigramme von Wasser und Feuer.
Yin und Yang entstehen und wechseln sich immer wieder ab; Jede Verwandlung kommt wie ein Donnerschlag. Weiße Wolken bilden sich und sammeln sich am Gipfel; süßer Nektar rieselt vom Berg Sumeru herab.
Wenn du diesen Wein der Unsterblichkeit für dich selbst trinkst, wanderst du so frei umher – wer kann dich schon erkennen?
Sitze und lausche der Melodie, die ohne Saiten gespielt wird, und verstehe klar den Mechanismus der Schöpfung. Er entspringt ganz und gar diesen zwanzig Zeilen – eine wahre Leiter, die direkt zum Himmel führt! Lu Dongbin, 618–905 n. Chr. |
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Wollt Ihr Euch wohl fühlen, dann achtet darauf, mit jeder Stimmung der Natur in Harmonie zu sein. Henry David Thoreau |
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 | Stoa 10.05.2025 17:441746891849 |
Foren-Beitrag von Wu im Thema Stoa |
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 | Stoa 10.05.2025 17:431746891818 |
Foren-Beitrag von Wu im Thema Stoa |
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 | Stoa 10.05.2025 17:431746891782 |
Thema von Wu im Forum Weisheiten |
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Thema von Wu im Forum Das wahre Buch vom süd... |
Wer viel weiß, hat Schwierigkeiten; wer wenig weiß, hat Muße. Wer viel redet, entfacht Feuer; wer wenig spricht, hat etwas zu sagen. Wessen Seele im Schlaf verbunden ist, dessen Körper öffnet sich beim Aufwachen, Geben und Nehmen schaffen ihm Halt, damit am Tag sein Herz-Geist die Kämpfe besteht. Flach sind sie, tief sind sie, nahe gehen sie. Kleine Ängste beunruhigen, große Ängste lähmen. Sie eilen voran, pfeilschnell, wissend um die Bedeutung von »richtig« und »falsch«; sie klammern sich an Verträge, verteidigen sie, wissend um die Bedeutung des Sieges; sie gehen dahin wie Herbst und Winter, benutzen Worte, die nach einem Tag verblassen; sie geben sich hin an ihr Tun und lassen sich nicht zur Umkehr bewegen; verschlossen sind sie, wie versiegelt, benutzen Worte wie einen alten Stadtgraben; nahe am Tod ist ihr Herz-Geist, nichts gibt ihnen die lichte Lebenskraft zurück. Frohsinn und Zorn, Trauer und Lust, Sorge und Anerkennung, Veränderung und Zaudern, Schönheit und Behaglichkeit, Offenheit und Künstlichkeit – Musik vollendet sie, auf die Vollendung folgt ihr Ende. Alle Dinge, seien sie unvollendet oder am Ende, kehren zurück zum verbindenden Einen. Nur wer von Grund auf versteht, weiß mit dem Einen in Verbindung zu kommen, doch er nutzt es nicht und verharrt im Beständigen. Das Beständige ist nützlich, das Nützliche führt weiter, das Weiterführende hat Erfolg. Erfolg, und damit ist es genug. Indem es genug ist, ist es genug, ohne zu wissen wie – das wird Dao genannt. Wer sich abmüht, mit Geist und Verstand alles als eins zu betrachten, aber nicht weiß, dass alles von ihm durchdrungen ist, wird »morgens drei« genannt. Was bedeutet »morgens drei«? Ein Affenhüter verteilte Eicheln und sagte: »Morgens drei und abends vier.« Daraufhin rasten die Affen vor Zorn. Er sprach: »Gut, dann nehmt morgens vier und abends drei.« Da freuten sich die Affen. Dies änderte zwar weder etwas im Wort noch in der Wirklichkeit, dennoch erwies es sich als nützlich, indem es Zorn in Freude verwandelte. Daher schafft der Weise Ausgleich zwischen »richtig« und »falsch« und ruht im natürlichen Gleichgewicht – das heißt, beide Seiten zu betrachten.
Zhuangzi 2.6 |
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Von Michael Wittschier kenn ich nur: Zhuangzi-Schlüssel: 300 Weisheiten aus dem ZHUANGZI
Da sind die Zitate nach Stichworten geordnet (Thematisch wäre sich besser) und sie sind wegen der kürze oft aus dem Zusammenhang gerissen. Insgesamt duchaus inspirierend, allerdings gibt es ein paar Stellen, wo Zhuangzi etwas kritisch anmerkte, und das im Zitat quasi ins Gegenteil rutscht.
Ich bin aber auf die Sendung gespannt. |
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Meine Ideen dazu:
Was ist wichtig am Daoismus für unsere Zeit? Am wichtigsten ist der universalistische Denkansatz. Ich denke die Welt nicht vom Ökonomischen oder von Anthropologischen aus, sondern die Menschen vom Ganzen, von der Natur aus. Auch eine Sicht, die nicht vom Subjekt, sondern von Prozessen oder Systemen aus denkt. (Ähnlichkeiten zur Prozessphilosophie und Systemtheorie) Ein zweiter Punkt ist eine alte Säkulare Spiritualität (oder vielleicht wäre in dem Fall Qi-tualität passender), ein spiritueller Ansatz, der die Immanenz betont, auch die Körperlichkeit. Ein kritischer Blick auf all die Glückslehren, auf die ganze Selbstverbesserungsindustrie. "Zhuangzi notiert das ohne Umschweife im Vorübergehen (im Vorübergehen, weil er es nicht zum Gegenstand einer Debatte zu machen braucht): "nicht Initiator des (für das) Glück(s) sein, nicht Einführer des (für das) Unglück(s) sein." (Kap. 15). Anders gesagt, der Anfang der Weisheit besteht darin, jeden Abstand zwischen beiden zu resorbieren, indem man zum Zustand vor ihrer Trennung zurückkehrt, um sie zu einem Ganzen und zu einem einheitlichen Einflußbereich zu verschmelzen. Nur unter dieser Bedingung verharrt er (ebenso Laozi §18), werdet ihr in eine Verwirklichung der Immanenz (oder des WEGES, des Durchgangs oder des Prozesses) eintreten. Denn das eine (das Glück) abzutrennen, und zu priviligieren, bedeutet zugleich sein anderes, das Unglück, hervortreten zu lassen und es dadurch zu implizieren." Francois Jullien Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein Ich zu verlieren/vergessen und das Betonen des Leeren. Herz-Geist-Fasten bei Zhuangzi. Auch eine Wertschätzung des Faden und des Einfältigen. Letztlich sind nicht meine Wünsche und Vorstellungen wichtig, sondern mein Anvertrauen an das Leben, an das natürliche, an das nicht willentliche – Ziran – von selbst so. Auch mehr dem Natürlichen vertrauen, als dem künstlichen. Viele, die viel mit künstlichen arbeiten, z.B. am Computer, beschreiben eine Abnahme der Resonanz im eigenen Leben. Das erinnert sehr an Zhuangzis Maschinenherz. |
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Ich war da schon längere Zeit nicht mehr. Nachdem meine Instanz zugemacht hatte, hab ich zwar ne neue gefunden, wo ich auch mehr Zeichen posten kann, hatte aber die Leute, die Daoismus interessiert hat, verloren (was aber auch nur wenige waren). Zum Thema Taoismus hab ich aber auch vorwiegend mein Geschreibsel gefunden. Bei Meditation wars ein wenig mehr, aber das meiste auch auf englisch. Ich war dann vorwiegend da, um mir die Naturphotos von @KayaWalden@mastodon.art anzuschaun. Viele meiner Posts kann man aber auch hier nachlesen. Falls ich zurückkomme, bin ich unter @Giri@mstdn.myifn.de zu finden.
Manchmal bringt es auch etwas, unter einer anderen Instanz zu suchen, da gibt es zum Teil andere Ergebnisse. |
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Für mich ist das Basiswerk Hans-Georg Möller - Die Mitte des Kreises - Daoistisches Denken Als zweites Werke von Günther Wohlfart, hier downloadbar, Vor allem "Der philosophische Daoismus" und "Zhuangzi". Das allen Watts Buch ist auch gut, vielleicht ein wenig eigen, auch sein "Die Weisheit des ungesicherten Weges" ist gut, wenn auch nicht rein daoistisch. Zu Zhuangzi noch: Henrik Jäger - Mit den passenden Schuhen vergisst man die Füße: Ein Zhuangzi Lesebuch Fischer mögen viele, mir ist er zu süßlich und zu sehr New Age. Ansonsten noch ein paar sehr philosophische Werke zu Einzelaspekten: Byung-Chul Han - Abwesen Francois Jullien - Sein Leben nähren - Abseits von Glück Francois Jullien - Über das Fade - eine Eloge (Überhaupt kann man in seinen Büchern viel über den anderen Ansatz des chinesischen Denkens lernen) sowie seinen Gegenspieler Jean Francois Billeter - Das Wirken in den Dingen: Vier Vorlesungen über den Zhuangzi |
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Ich kann folgender Rezension auf amazon zustimmen:
Über das vorliegende Büchlein muss zuallererst deutlich gesagt werden, dass es kaum eine Einführung in die Lehren des Daoismus sein will und ist, als vielmehr eine Geschichte der Entwicklung der einzelnen daoistischen Strömungen von den Anfängen bis heute. Gestützt auf die Erkenntnisse von Text- und Quellenkritik zeichnet Hans van Ess darin den Gang der daoistischen Lehren durch die Zeit nach, wobei sich speziell für die früheren Zeiten bis etwa inklusive der Han-Dynastie ein Bild ergibt, dass doch recht deutlich von dem unterschieden ist, was der Informierte heute gemeinhin als daoistische Lehre versteht. Van Ess zeigt auf, wie, wann und durch welche Personen oder Schriften gewisse Elemente überhaupt erst Eingang in den Daoismus fanden oder aber daraus verschwanden. Aufgrund des vorgegeben knappen Rahmens der Beck'schen Reihe ist dabei zum einen die Informationsdichte sehr hoch und erfordert konzentriertes Lesen, und zum anderen können die Inhalte der Lehren nur knapp angerissen oder gar nur namentlich erwähnt werden. Wer die daoistischen Lehren nicht bereits kennt, wird sie durch dieses Buch kaum kennen lernen und somit wohl nur wenig mit ihm anfangen können.
Dies sei ausdrücklich festgehalten, aber ebenso, dass dies dem Autor nicht zum Vorwurf zu machen ist. Er hat im vorgegebenen knappen Rahmen eine philologische und historische Schrift zum Daoismus vorgelegt, aber keine philosophische oder theologische. Von Lesern, die den Daoismus noch überhaupt nicht kennen, sollte das Buch daher besser gemieden werden, andere werden es aber eine wertvolle Ergänzung finden, die sie mit dem aktuellen Forschungsstand zum Werden des daoistischen Philosophie- und Glaubenssystems vertraut macht.
Wenn man dem Buch irgend einen Vorwurf machen kann, den vielleicht den, dass die Dichte der Information zu religiös-philosophischen Texten, Lehrern und Strömung vielleicht doch etwas zu hoch ist, mehr noch als in den meisten anderen Bänden dieser Reihe. Dies mag vielleicht daran liegen, dass selbst der informierte abendländische Leser nicht intim genug mit chinesischer Geschichte, Kultur und Prosopographie vertraut ist, um die vielen erwähnten Fakten leicht behalten und verarbeiten zu können, man wird aber doch fragen dürfen, ob bei diesem Buch etwas weniger nicht doch mehr gewesen wäre. Vielleicht, doch in Anbetracht von 2500 Jahren Text- und Religionsgeschichte wahrscheinlich doch kaum möglich.
Insgesamt ein sehr informatives und empfehlenswertes Buch zur Entwicklung des Daoismus, wenn auch keinesfalls beiläufig zu lesen. Seine Lektüre bereichert das Wissen dessen, der den Daoismus schont wenigstens in groben Zügen kennt, alle anderen werden mit ihm aber nur sehr wenig anfangen können. |
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Worte, die aus dem Verstand geboren sind, sind nicht wahr Wahre Worte sind nicht aus dem Verstand geboren Diejenigen, die Tugend haben, suchen nicht nach Fehlern Diejenigen, die nach Fehlern suchen, haben keine Tugend Diejenigen, die es kennenlernen, verlassen sich nicht auf das Lernen Diejenigen, die sich auf das Lernen verlassen, lernen es nicht kennen
Der Weise sieht die Welt als eine Erweiterung seines eigenen Selbst Welches Bedürfnis hat er also, Dinge anzuhäufen? Indem er anderen gibt gewinnt er mehr und mehr Indem er anderen dient erhält er alles
Der Himmel gibt, und alle Dinge entwickeln sich zum Besten Der Weise lebt, und alle Dinge gehen wie das Tao geht alle Dinge bewegen sich wie der Wind weht Frei nach Jonathan Star |
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