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Wu
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    • Wu hat einen neuen Beitrag "Taoismus vs. Buddhismus" geschrieben. 16.05.2020

      Ein großer Unterschied scheint mir zu sein, daß Buddha eine Lehre verkündete, Zhuangzi Geschichten erzählte (aus meiner Sicht auch dadurch oft eher beschreibend als verkündend ist).


      Und sicher sieht der Daoismus einige Sachen als weniger problematisch an als der Buddhismus.

      Hier mal ein Beispiel:
      Zitat

      Was nun ist das Leiden? Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krank­heit ist Leiden, Tod ist Leiden, mit Unlie­bem ver­eint sein ist Leiden, von Liebem ge­trennt sein ist Leiden, nicht erlangen, was man begehrt und erstrebt, auch das ist Leiden, kurz die fünf Gruppen des Er­grei­fens sind Leiden. Das heißt Leiden.


      Zitat

      Meister Si (Großer Totenpriester), Meister Yu (Großer Wagenlenker), Meister Li (Großer Ackermann) und Meister Lai (Große Ankunft) unterhielten sich:

      »Wer das Nichtseiende als Kopf, das Leben als Rücken, das Sterben als Steiß zu betrachten vermag, Leben und Tod, Bestehen und Untergehen in einem Körper zu vereinen weiß, mit dem schließen wir Freundschaft.«

      Die vier Männer blickten einander an und lächelten; keiner widerstrebte in seinem Herz-Geist, daher wurden sie miteinander Freunde.

      Kurz darauf wurde Meister Yu krank, und Meister Si kam, sich nach ihm zu erkundigen. Meister Yu sprach: »Großartig ist die schöpferische [Natur], die mich als Lebewesen hervorgebracht hat, sie verschafft mir nun diese Einschränkung.«
      Sein Rücken war krumm gebeugt, die fünf inneren Organe hingen nach außen, das Kinn reichte bis zum Nabel, die Schultern ragten über den Kopf hinaus, der Haarschopf wuchs bis zum Himmel. Der Atem stockte zwischen Ein- und Ausatmen (Yin und Yang), doch sein Herz-Geist war entspannt und unbelastet von Geschäftigkeit; auf schwieligen Füßen schleppte er sich zu einem Brunnen, betrachtete sein Spiegelbild und seufzte: »Ach, die

      schöpferische [Natur], die mich als Lebewesen hervorgebracht hat, hat auch das gewollt und mir diese Einschränkung verschafft.«

      Meister Si fragte: »Verachtest du diesen Zustand?«

      Meister Yu erwiderte: »Wenn ich etwas verliere, warum sollte ich es verachten? Angenommen, es ginge weiter damit und es würde sich mein linker

      Arm in einen Hahn verwandeln, dann würde ich damit die Nachtzeit ausrufen; angenommen, es ginge weiter damit und es würde sich mein rechter Arm in eine Steinschleuder verwandeln, ich würde eine Eule zum Braten schießen; angenommen, es ginge weiter damit und es würde sich mein Steiß in eine Kutsche und mein Geist in ein Pferd verwandeln, ich würde fahren damit, wozu sollte ich ein anderes Gefährt besteigen? Wir empfangen [das Leben], wenn die Zeit heran ist, und wir verlieren es, wenn sie vorüber ist; ruhe in der Zeit und richte dich ein in der Ordnung, dann bemächtigen sich deiner weder Trauer noch Freude. Dies nannten die Alten ›Lösen von Bindungen‹, und wer sich nicht zu lösen vermag, der bleibt an die äußeren Dinge gebunden. Seit jeher kann kein Lebewesen die Natur überwinden, was sollte ich daran verachten?«
      Kurze Zeit später wurde Meister Lai krank; er rang nach Atem, als würde er sterben, seine Frau und seine Kinder versammelten sich und weinten um ihn.

      Meister Li ging zu ihm und rief: »Nun lasst ihn und geht wieder, stört ihn nicht bei der Verwandlung!«

      Er lehnte sich an die Tür und sprach: »Wunderbar ist die schöpferische [Natur], die die Lebewesen hervorbringt! Was wird aus dir werden? Wohin geht deine Reise? Wirst du dich in die Leber einer Ratte verwandeln? Oder in das Beinchen eines Insekts?«

      Meister Lai sprach: »Das Kind geht dorthin, wohin es Vater und Mutter rufen, sei es Osten, Westen, Süden oder Norden. Yin und Yang beflügeln den

      Menschen viel mehr noch als Vater und Mutter. Sie geleiten mich nun in den Tod, und wenn ich jetzt nicht auf sie höre, sondern dagegen aufbegehre – wäre das nicht ein Fehler? Die Große Erde schenkt uns den Körper, die Mühen des Lebens, die Muße im Alter, ein Ruhebett, wenn wir sterben. Daher ist das, was gut für uns ist, solange wir leben, auch gut für uns, wenn wir sterben. Nun:

      Wenn ein großartiger Schmied Eisen schmilzt und das Eisen dabei aufspringt und sagt: ›Ich will unbedingt [das berühmte Schwert] Mo Ye werden!‹, dann würde der großartige Schmied sicher davon ausgehen, dass dieses Eisen kein Glück verheißt. Nun: Würde die zum Menschsein verdammte Leibesfrucht im Mutterbauch rufen: ›Ein Mensch [will ich werden], ein Mensch!‹, dann würde die schöpferische und verwandelnde [Natur] sicher davon ausgehen, dass diesem Menschen kein Glück beschieden ist.
      Nun: Wer Himmel und Erde als großen Schmelzofen betrachtet und die schöpferische und verwandelnde [Natur] als den großartigen Schmied, wohin sollte es dann unmöglich sein, ihnen zu folgen? Ich werde [wenn ich mein Leben vollende und mich verwandle] tief schlafen und erfrischt aufwachen.«



      Zhuangzi 6.5

    • Wu hat einen neuen Beitrag "Taoismus vs. Buddhismus" geschrieben. 16.05.2020

      Eine Metapher-Ebene ist mir gerade noch aufgefallen: Der Buddhist will den Fluss überqueren, der Daoist dem Fluss folgen, mit dem Fluss fließen.

    • Wu hat einen neuen Beitrag "Taoismus vs. Buddhismus" geschrieben. 16.05.2020

      Sicher sind die Punkte eher Anhaltspunkte als Gesetze, eher Schwerpunkte, und nur ein grobes Umreissen.


      Auch sollte man nicht vergessen, daß der Buddhismus in China und Japan (Man denke an Ch'an und Shinran z.B.) nicht unbeeinflusst waren von daoistischen denken. Aber wir können gern die Punkte durchgehn. Dazu sind sie auch gedacht.


      Karma vs. Schicksal


      Gibt es sicher in einigen Ländern, wo das auch Synonym verwendet wird. Aber wenn man das unter westlichen Buddhisten behaupten würde, würde man sicher geteert und gefedert werden.
      Ein grober Blick wäre in etwa so:
      Buddhistisch: Ich säe etwas, und ernte dann die Frucht. (Ich will jetzt mal das ganze Ich-Thema da mal kurz rauslassen).
      Das daoistische: Ich säe etwas und pflege etwas, ob ich dann ernte, ist aber Schicksal/Bestimmung. Es gibt Dürren oder zuviel Regen, Heuschreckenplagen, Kriege.


      Heiliger vs. Einfältiger


      Im Buddhismus ist das Wissen sehr Wichtig. Große Leute nennt man Wissenshalter. Sicher gibt es auch hier Einfältige (aber auch hier ein Schwerpunkt auf Ch'an und Amida, wenngleich es auch einige in Tibet gab), aber es geht erst einmal um Wissen und Weisheit, Achtsamkeit etc. Beseitigung der Unwissenheit.
      Im Daoismus liegt der Schwerpunkt auf Vergessen, Rückkehr zur Unwissenheit.


      Ideal des Nutzens für alle vs. Ideal des Nutzens der Nutzlosigkeit


      Hier haben wir im Buddhismus das Ideal des Bodhisattvas: Der der für immer anderen Wesen Nutzen will (und im Westen den sicher eher christlich geprägten engagierten Buddhismus)
      Im Daoismus ist selbst das Miteinanderso als Nichteingreifen gedacht. So ein Modell wie einen Herrscherkönig, der ja öfters auch als ein buddh. Ideal auftaucht, ist zu mindest Zhuangzis alle Ämter abzulehnen doch schon entgegengesetzt.


      Orden und Organisation vs. Unorganisiertheit


      Der Buddhismus ist von der Geschichte erst einmal vorwiegend eine Ordensgemeinschaft. Selbst der Dalai Lama sprach ja davon, das man erst von westlichen Buddhismus reden kann, wenn es eine funktionierende Mönchs- und Nonnenorden hier gibt.
      Der Daoismus war bis er mit den Buddhismus in Berührung kam vollkommen unorganisiert. Und auch danach organisierte sich nur der religiöse Daoismus (der einiges vom Buddhismus übernahm, bis hin zu den Silas). Der philosophische Daoismus blieb aber nichtorganisiert.


      Sicher gab es auch im Buddhismus nichtorganisierte Ansätze, aber nie als Mainstream.


      Sicher ist es ein wenig Schubladenstyle, aber es ist auch die Möglichkeit, verschieden gelagertes auch als verschieden anzuerkennen.

    • Wu hat einen neuen Beitrag "Taoismus vs. Buddhismus" geschrieben. 16.05.2020

      Ich hab den Eindruck, da gibt es aber auch schon daoistischen Einfluss. Aber es bleibt eine primäre Ausrichtung auf den Geist.


      Noch eine kleine Ergänzung zu meiner Liste (Auch um mir fast ein wenig zu widersprechen):


      Karma als "ich bestimme mein leben" vs. Bestimmung/Schicksal
      Heiliger vs. Einfältiger
      Ideal des Nutzens für alle vs. Ideal des Nutzens der Nutzlosigkeit
      Orden und Organisation vs. Unorganisiertheit

    • Wu hat einen neuen Beitrag "Taoismus vs. Buddhismus" geschrieben. 16.05.2020

      Meiner Meinung nach gibt es bei manchen Texten aber schon eine gewisse Nähe:


      Einprägung des Vertrauens in den Geist
      von Seng-ts'an, dem 3. Patriarchen des Zen
      Übersetzung: Wolfgang Waas


      Der Höchste Weg ist unbeschwert,
      weise nur alle Wahl zurück.
      Nur ohne Abneigung und ohne Vorliebe
      verstehst du wirklich die klare Leere.
      Um Haaresbreite abgewichen
      und Himmel und Erde klaffen auseinander.


      Um es vor dir zu sehen
      lass los Dafür und Dagegen.
      Der Streit zwischen Dafür und Dagegen:
      genau das ist das Übel im Mark.
      Bleibt das Geheimnis unbekannt:
      vergebliche Mühe um friedvolles Denken.


      Vollendet (ist es) wie die große Leere,
      ohne Mangel, ohne Überfluß.
      Durch Annehmen und Ablehnen
      wird die Fülle nicht erreicht.
      Folge nicht der Bestimmung des Seins
      noch wohne in der leeren Ablehnung.


      Das Eine trage im Busen:
      so erlischt sicher restlos das Selbst.
      Nicht mehr bewegen ist Passivität,
      Unveränderlichkeit Ziel der Bewegung.
      Einziges Hindernis ist die Zweiheit:
      besser den Samen des Einen zu pflanzen.
      Das Eine nicht erlangt -
      Beides verloren.


      Das Sein verleugnend ertrinkst du im Sein,
      der Leere folgend kehrst du ihr den Rücken.
      Viel Reden und Denken
      führt nicht zur Wirklichkeit.
      Brich ab die Rede, verwirf das Denken:
      niemals (bleibst du) ohne Erfolg.


      Zum Ursprung kehrend erlangst du das Wesen,
      den Erscheinungen folgend fehlst du die Quelle.
      Ein Augenblick der Einsicht
      verhindert das Verfehlen der Leere.
      Im Angesicht der Leere
      ist Wechsel nur Schein.
      Wahrheit zu suchen ist sinnlos,
      aber verlerne zu meinen.


      Bleib nicht stehen bei der Ansicht der Zweiheit,
      sorglich vermeide ihr zu folgen.
      Erscheinen erst Gut und Schlecht,
      dann auch Verwirrung und falsches Bewußtsein.
      Ursprung der Zwei ist das Eine,
      doch halte das Eine nicht fest.


      Ist der Eine Geist ungeboren,
      sind die zehntausend Dinge makellos.
      Ohne Fehler, ohne Dinge:
      ungeboren, kein Geist.


      Fähigkeit zum Einklang zerstört die Begrenzung
      und mit den Grenzen versinkt auch die Macht.
      Ursprung der Grenzen sind die Grenzen der Macht,
      Ursprung der Macht ist die Macht zu begrenzen.


      Willst du beide Seiten erkennen:
      Grundlage ist die Eine Leere.
      Die Eine Leere ist gleichsam beides,
      in einem enthält sie die zehntausend Formen.
      Nicht unterscheiden: fein und: grob
      (ist) besser als einseitig sein.


      Der Große Weg ist im Grunde offen,
      nicht leicht, nicht schwer.
      Enger Blickwinkel, Mißtrauen,
      einmal hastig, einmal träge:
      Festhalten führt zum Verlust des Gleichgewichts,
      notwendig treibt es auf Abwege.
      Loslassen führt zur Selbstnatur -
      Substanz vergeht nicht noch bleibt sie erhalten.


      Im Einklang mit dem Wesen den Weg bejahen,
      leichthin wandern und unbetrübt.
      Gebundenes Denken verfälscht die Geistkraft,
      versinkt in Verwirrung unheilvoll.


      Unheil und leidende Seele -
      wozu ist es gut, dafür, dagegen zu sein?
      Wer im Einen Fahrzeug vorankommen will,
      verachte nicht die sechs Staub(-sinne).
      Die sechs Staub(-sinne) nicht verachten
      stellt gleich wieder wahres Bewußtsein her.


      Der Weise tut nicht,
      der Narr verstrickt sich.
      Dharma ist nicht verschieden von Dharma,
      Narrenwesen gehört zum Begehren.


      Den Geist mit dem Geist erfassen (wollen),
      ist das nicht große Verwirrung?
      Irrtum gebiert Ruhe und Unruhe,
      Erleuchtung (aber) weder Liebe noch Haß.
      Das Eine zerschneiden in zwei Teile
      ist Selbstbetrug.


      Traum, Täuschung (sind) Blumen der Leere,
      wozu sich bemühen, danach zu greifen?
      Gewinn, Verlust, richtig, falsch,
      mit einemmal fort damit!
      Das Auge, wenn es nicht schläft,
      wird alle Träume von selbst verwerfen.


      Zehntausend Dinge sind einem gleich
      für den Geist, der nicht unterscheidet.
      Das Eine führt in die profunde Tiefe.
      (Wer) so entschlossen die Fesseln mißachtet,
      sieht zehntausend Dinge in einem
      und kehrt wieder zurück zur Selbstnatur.


      Mach' ein Ende dem Wodurch-Darum;
      es ist nicht möglich zu vergleichen.
      Die Bewegung beenden: Unbeweglichkeit,
      das Ende bewegen: Unendlichkeit.


      Die Zwei nicht beendet:
      Eins - wie soll es das geben?
      Schlußendlich das Endgültige -
      keine Bewegung, keine Regel.


      Beginnt der Geist Nicht-Unterscheidung,
      hat alles Tun ein Ende.
      (Von) Mißtrauen völlig gereinigt
      (ist) das Urvertrauen in wahrer Harmonie.


      Völlig ungehindert,
      ist nichts mehr zu vermerken, besorgen;
      unvoreingenommen klar, selbstverwirklicht
      mühelose Geistesmacht.
      Denken mißt und füllt es nicht,
      Wissen und Fühlen loten es nicht aus.


      Unwandelbare Soheit ist die Welt des Dharma,
      ohne ein Anderes, ohne ein Selbst.
      Mußt du spontan antworten,
      erwidere und sprich "Nicht-zwei".
      Nicht-zwei - völlig identisch:
      nichts, was nicht angenommen wäre.


      Die Weisen aller zehn Weltgegenden
      betraten sämtlich diesen Pfad.
      Der Pfad ist nicht eilig, (nicht) säumig,
      zehntausend Jahre - ein Gedanke.
      Ohne dazusein oder nicht dazusein,
      in allen Richtungen (liegt er) vor Augen.


      Winzig klein - wie groß:
      Grenzen und Gräben zerbrochen, vergessen.
      Riesig groß - wie klein:
      keine feste Schranke.


      Sein entspricht dem Nichtsein,
      Nichtsein dem Sein.
      Wo es nicht so ist:
      keinesfalls darf man (dem) folgen.
      Eins ist wie alles,
      alles wie Eins.


      Wenn das aber möglich ist,
      warum sorgen, (es) nicht (zu) vollenden?
      Der Wahre Geist (ist) Nicht-zwei,
      Nicht-zwei der Wahre Geist.
      Worte gesprochen: den Weg beendet -
      kein Gehen, kein Kommen mehr.

    • Wu hat einen neuen Beitrag "Taoismus vs. Buddhismus" geschrieben. 16.05.2020

      Hier mal ein versuch eines Vergleiches in Stichpunkten (ist sicher erstmal nur grob, kann man mal ausbauen).


      Annäherungspunkte


      Leere
      Nicht-Ich
      Meditation
      Kreislaufcharakter des Seins


      Unterschiede


      Meditation als Geistestraining vs. Meditation als Sitzen und vergessen
      Formale Ethik vs. Wei Wu Wei
      Methode des 8-fachen Pfades vs. Natürlichkeit und Ziran
      Nirvana als höchstes Glück vs. das Dao ist fade und ohne Geschmack
      Wiedergeburt vs. Rückkehr zum Ursprung
      Karma vs. von selbst entstehen
      Das Wesentliche ist der Geist - vs. das Wesentliche ist das Qi (Geistigkeit vs. Körperlichkeit?)
      Befreiung vs. Harmonie mit allen Dingen
      Vergänglichkeit vs. Wandlung
      Anstrengung (sich Bemühen) Vs. Ziran (von selbst so) bzw. Schlendern/Wandern
      Kontrolle vs. sich treiben lassen

    • Wu hat das Thema "Taoismus vs. Buddhismus" erstellt. 16.05.2020

    • Wu hat einen neuen Beitrag "Videos" geschrieben. 05.05.2020





    • Wu hat einen neuen Beitrag "Videos" geschrieben. 05.05.2020

      Hier ein paar Videos zum Taoismus vom Einzelgänger.







    • Wu hat das Thema "Geistige Hygiene" erstellt. 01.05.2020

    • Wu hat einen neuen Beitrag "Zhuangzi 6.5 Die vier Freunde - Sich dem Leben anvertrauen" geschrieben. 01.05.2020

      Ich versteh die Basis des Buddhismus (die 4 edlen Wahrheiten) da schon so, dass da Dukkha (oft mit Leiden übersetzt) ist, und Buddha beschreibt das, was Dukkha ist u.a. mit Krankheit, Alter und Tod, und dass es einen Pfad gibt (einen 8fachen), Dukkha zu beenden. Das klingt mir recht wenig nach Akzeptanz, sondern eben nach überwinden wollen.

      Zitat

      Das Leben im Daseinskreislauf ist leidvoll: Geburt ist Leiden, Altern ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden.


      Zitat

      Und dieses ist die edle Wahrheit über den Pfad der Ausübung, der zur Beendigung von Leiden führt: genau dieser Edle Achtfache Pfad, rechte Ansicht, rechte Entschlossenheit, rechte Sprache, rechte Handlung, rechter Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit, rechte Konzentration.


      Buddha

Empfänger
Wu
Betreff:


Text:

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